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Zeitreihenvergleich

Das Verfahren dient dazu, Fälle aufzudecken, in denen sowohl die Erlöse als auch der Wareneinsatz nicht zutreffend verbucht worden sind. Dabei geht die Finanzverwaltung von der Erfahrung aus, dass es einem Betriebsinhaber praktisch nicht möglich ist, genau den Wareneinkauf vollständig in der Buchführung zu verschweigen, mit dem nicht verbuchte Erlöse erzielt werden. In diesen Fällen kann zwar der Jahresrohgewinnaufschlag im üblichen Bereich liegen, es ergeben sich dann aber bei unterjähriger Betrachtungsweise Auffälligkeiten insgesamt oder bei einzelnen Warengruppen.

Diese Auffälligkeiten sollen mit dem Zeitreihenvergleich sichtbar gemacht werden. Hierbei wird für jede Kalenderwoche eines Jahres separat aus den gebuchten Betriebseinnahmen und Wareneinkäufen der erzielte Rohgewinnaufschlag ermittelt. Zu diesem Zweck werden die gebuchten Wareneinkäufe nach Sorten getrennt, auf den Zeitraum zwischen jeweils zwei Einkaufsterminen verteilt und der entsprechende Anteil den einzelnen Kalenderwochen zugeordnet. Der so ermittelte Wareneinsatz der einzelnen Kalenderwoche wird dann den in dieser Woche in der Buchführung erfassten Erlösen gegenübergestellt. Ergeben sich Abweichungen oder Auffälligkeiten, besteht Anlass zu der Vermutung, dass die Buchführung sachlich nicht richtig ist.